Arnika
Bärlauch
Brennnessel
Frauenmantel
Hirtentäschel
Johanniskraut
Kamille
Labkraut
Mais
Odermenning
Ringelblume
Schafgarbe
Schöllkraut
Taubnessel
Vogelknöterich
Kleinblütiges Weidenröschen
Wiesenbärenklau
Zinnkraut
Arnika

Arnica montana

Im Volksmund auch Bergwohlsein genannt. Arnika findet man in heilen Gebirgsgegenden, auf Wald und Bergwiesen, auch in Torfmooren und auf feuchten moorigen Wiesen. Sie blüht von Juni bis Juli, in hohen Gebirgsgebieten auch bis August.

Anwendungsarten: Die Blütenblätter werden in Alkohol angesetzt. Diese Tinktur (Essenz) kommt bei verschiedenen Beschwerden zum Einsatz.

Bärlauch

Allium ursinum

Im Volksmund auch Waldknoblauch genannt. Der Bärlauch ist schattenliebend , wächst in feuchten Auen, An Bachufern und im Unterholz. Erst Ende April, Anfang Mai sprießt aus der knoblauchähnlichen Wurzelknolle eine hochstängelige weiße Dolde.

Anwendungsarten: Als Würze, Bärlauchgeist und auch als Bärlauchwein.

Brennnessel

Urtica dioca

Die Brennnessel wächst an Mauern, Hecken, Zäunen, im dichten Gebüsch, auf Ödland und Wegrändern. Die Brennnessel ist auf der ganzen Erde verbreitet. Sie blüht von Juli bis September.

Anwendungsarten: Teeaufguss, Brennnesseltinktur, Fußbäder, Kopfwäsche.

Frauenmantel

Alchemila vulgaris

Im Volksmund auch Frauenhilf, Herrgottsmäntelein, Tränenschön, Taubecher, Marienkraut und Taumantelkraut genannt. Die Pflanze findet man auf feuchten Wiesen und Weiden, besonders in Gebirgsgegenden. Frauenmantel überwintert in grünem Zustand und ist in zeitigem Frühjahr zu finden.

Anwendungsarten: Teebereitung, Kräuterauflage und als Badezusatz.

Hirtentäschel

Capsella bursa pastoris

Im Volksmund auch Blutkraut, Gänsekresse, Muttergottesbrot und Täschelkraut genannt. Sie finden das Hirtentäschel als Kreuzblütengewächs in Kraut- und Kartoffeläckern, an Wegrändern, auf Brachböden und zwischen Steinen. Die Blütezeit ist März bis November.

Anwendungsarten:Teebereitung, Hirtentäscheltinktur, Dunstumschlag oder Sitzbadzugabe.

Johanniskraut

Hypericium perforatum

Im Volksmund auch Christi Wundkraut, Gottesgnadenkraut, Herrgottsblut und Wundkraut genannt. Man findet es auf trockenen Böschungen, verwildertem Boden, an Waldrändern und auf Brachland.

Anwendungsarten: Teebereitung, Johannisöl, Johanniskrauttinktur und Als Sitzbadzugabe.

Kamille

Matricaria chaomille

Im Volksmund Feldkamille und Mutterkraut genannt. Die Kamille wächst auf Äckern, hier besonders auf Kartoffel- und Rübenackern. Die Blütezeit ist von Juli bis September. Eine Abart ist die Gartenkamille, die bei uns überall gezüchtet wird.

Anwendungsarten:
 Teebereitung, Badezusatz, Umschläge, Kamillendämpfe, Kräuterkissen, Kamillenöl und Kamillensalbe.

Labkraut

Galium verum

Im Volksmund auch Unser-Frauen-Bettstroh, Waldstroh, Wegstroh genannt. Labkraut wächst an Hecken, Zäunen, Waldrändern, auf Wiesen, Hängen und Rainen. Das Kletterlabkraut blüht den ganzen Sommer.

Anwendungsarten: Teebereitung, Frischsaft, Salbenbereitung.

Mais

Zea Mays

Die Maisgriffel, die an der Spitze des reifen Kolbens sitzen, werden auch Maisbart genannt. Solange die Körner noch milchig sind, wird die Maisgriffel oder der Maisbart gepflückt.

Anwendungsarten: 
Teebereitung: 1 gehäufter Teelöffel Maisbart auf 1/4 Liter heißen Wasser. Kurz ziehen lassen, nicht süßen.

Odermenning

Agrimonia eupatoria

Der Volksmund gab dieser beliebten Pflanze auch die Namen Ackermenning, Heil aller Welt, Klettenkraut, Königkraut. Die Blütezeit ist Juli bis September. Sie wächst an sonnigen Waldrändern, Weiden und Magerwiesen.

Anwendungsarten: Teebereitung, Kräuterbad, Mischtee gegen Leberleiden, Salbenzubereitung.

Ringelblume

Calendula officinalis

Im Volksmund auch Goldblume, Regenblume und Ringelrose genannt. Sie wird in Gärten angebaut, man findet sie auch verwildert auf Friedhöfen und Schutthalden.

Anwendungsarten: 
Teeaufguss, Sitzbäder, Waschungen, Tinktur, Ringelblumensalbe, Frischsaft.

Schafgarbe

Achilea millefolium

Auch Allheilkraut, Herrgottrückenkraut, Katzenschwanz, Rippenkraut und Tausendblatt genannt. Schafgarbe wächst an Wegen und Rainen, auf Wiesen, Hügeln und Hängen. Sie blüht weiß und rötlich vom Juni bis in den September.

Anwendungsarten:
 Teeaufguss, Schafgarbentinktur, Schafgarbensalbe, Sitzbadzusatz.

Schöllkraut

Chelidonium majus

Im Volksmund auch unter Augenkraut, Geschwulstkraut, Goldwurz, Gottesgabe, Warzenkraut bekannt. Das Schöllkraut wächst an sonnigen Waldrändern, Hecken, Mauern und Zäunen. Man sammelt die Wurzel im Frühjahr und Herbst, das Kraut während der Blütezeit den ganzen Sommer über.

Anwendungsarten: Teeaufguss, Frischsaft, Tinktur, Wein- Ansatz.

Taubnessel

Lamium album

Auch Bienensaug, Goldnessel und Nessel genannt. Man findet sie überall dort, wo man auch die Brennnessel findet. Sie ähnelt ihr in Wuchs und Blatt, nur hat die Taubnessel weichere Formen.

Anwendungsarten: Teeaufguss, Umschläge, Sitzbadzusatz, Mischtee.

Vogelknöterich

Polygonum aviculare

Auch Tausendknotenkraut, Blutkraut, Wegetritt, Vogelgras und Hansel am Weg genannt. Es wächst zwischen Pflastersteinen, an Wegrändern, auf Ödland und Friedhöfen.

Kleinblütiges Weidenröschen

Epilobium parviflorium

Es gibt das Bach-, Hügel-, Sumpf-, Kies-, Berg- und Alpenweideröschen. Man sammelt vom Frühjahr an Blätter und Blüten, auch die Stängel, soweit sie noch nicht verholzt sind.

Anwendungsarten:
 Teebereitung, In den ersten Frühlingstagen kann man die Blätter zu einem Mischsalat nehmen.

Wiesenbärenklau

Heracleum sphonhylium

Im Volksmund auch Scharling und Bärentatze genannt. Man findet sie überall auf Wiesen, Weiden, Rainen, und Böschungen, in lichten Misch- und Auwäldern. Die hohlen Stängel, die den Geruch und den Geschmack einer Möhre haben, werden kleingeschnitten mit den jungen Blättern und Sprossen zu Mischsalaten gegeben.

Zinnkraut

Equisetum arvense

Im Volksmund auch bekannt unter den Namen Ackerschachtelhalm, Pferdeschwanz und Tannkraut. Zinnkraut wächst auf feuchten Sandböden, Äckern, Bachufern, Wiesenböschungen und Bahndämmen. Man sammelt 2/3 der Pflanze und lässt den Rest stehen.

Anwendungsarten: Teeaufguss, Dunstumschlag, Sitzbäder, Tinktur, Breiumschlag.

Bärlapp
Beinwurz
Ehrenpreis
Goldrute
Hutflattich
Kalmus
Käseappel
Löwenzahn
Mistel
Pestwurz
Salbei
Schlüsselblume
Spitzwegerich
Thymian
Wegwarte
Weißdorn
Wiesengeißbart
Bärlapp

Lycopodium clavatum

Der Bärlapp wird im Volksmund auch Drudenfuß, Gichtmoos, Harnkraut, Hexenkraut, Krampfkraut oder Schlangenmoos genannt. Der Bärlapp ist ab 700 Meter Seehöhe in hohen, trockenen Nadelwäldern zu finden. Man sammelt es von April an den ganzen Sommer bis Oktober.

Anwendungsarten: Als Tee, Bärlappkissen oder Sitzbadzusatz.

Beinwurz

Symphytum officinale

Im Volksmund Beinwell, Beinwurzel, Heilwurzel, Schmalzwurzel und Schmerzwurz genannt. Die Beinwurz wächst auf feuchten Ackern, nassen Wiesen und auf feuchtem Brachland. Die Wurzel wird im Frühjahr oder Herbst gegraben. Die Blütezeit ist Mai bis August.

Anwendungsarten:
 Teebereitung mit Wurzeln, Breiauflagen, Blätterauflagen gebrüht und frisch, Beinwurzsalbe, Beinwurzwein und als Beinwurztinktur.

Ehrenpreis

Veronica officinalis

Im Volksmund Ehrenkranz, Grundheil, Heil aller Welt, Köhlerkraut, Männertreu, Viehkraut und Wundkraut genannt. Er liebt trockenen Boden, wächst auf Wiesen, Hängen, Weg- und Waldrändern, Triften und Kahlschlägen. Man sammelt von Mai bis August das ganze blühende Kraut: Stängel, Blätter, Blüten. Am kräftigsten ist der Waldehrenpreis, besonders wenn er unter Eichen wächst.

Anwendungsarten: Teebereitung, Frischsaft, Tinktur und Mischtee.

Goldrute

Solidago virgo aurea

Im Volksmund auch unter dem Namen Allermacht – Heilkraut, Goldraute St.-Peter-Stab bekannt. Die Goldrute kommt meist in gebirgigen Gegenden an Waldrändern, abgeholzten Waldplätzen und Wiesenhängen vor. Die Blüten sammelt man Juli bis Oktober.

Anwendungsarten: Die Goldrute wird als Teebereitung verwendet.

Hutflattich

Tussilago farfara

Im Volksmund auch Ackerlattich, Eselhuf und Rosshuf genannt. Den Huflattich findet man in Sand- und Kiesgruben, an Weg- und Waldrändern. Es sind die ersten Blüten die man sich für den Wintervorrat sammeln kann.

Anwendungsarten: Teebereitung, Auflage, Inhalation, Fußbäder, Frischsaft.

Kalmus

Acorus calamus

Im Volksmund auch Ackerwurzel, Gewürzkalmus, Magenwurzel, Mutterkraut und Deutscher Zitwer genannt. Vom Kalmus werden nur die Wurzeln genommen.

Anwendungsarten:
 Teebereitung, Frischsaft und Vollbadzusatz.

Käseappel

Malva neglecta

Auch Malve, Feldmalve, Gänseappel, Hasenappel, Käslikraut, Roßappell, Schwellkraut genannt. Sie wächst in Stallnähe, bei Komposthaufen, Gebäuden und an unbebauten Plätzen. Geerntet werden Stängel, Blätter und Blüten von Mai bis Oktober. Die Wurzel verwendet man gegen Keuchhusten.

Anwendungsarten: Teebereitung, Fuß- und Handbäder, Umschläge.

Löwenzahn

Taraxacum officinale

Auch bekannt unter den Namen Augenwurz, Bitterblume, Butterblume, Eierblume, Klettenählein-Kraut, Laternenblume, Maiblume, Puste- und Saublume. Der Löwenzahn gedeiht auf allen Wiesen und Wegen .

Anwendungsarten:
 Teebereitung, Salat, Stängel (Roh kauen), Sirupbereitung.

Mistel

Viscum album

Im Volksmund auch Alprute, Drudenbusch, Heiligholz, Hexenbesen und Vogelleimholz genannt. Diese Schmarotzerpflanze wächst auf Eichen, Pappeln, Tannen und Apfelbäumen. Die Mistel ist von Anfang Oktober bis Anfang Dezember und in den Monaten März, April heilkräftig.

Anwendungsarten: Teebereitung, Tinktur, Frischsaft, Salbenzubereitung.

Pestwurz

Petasites officinalis

Auch Großer Huflattich, Hutplagen, Pestilenzwurz, Schweißlattich genannt. Sie wächst an Wald- und Flussrändern, Bächen und feuchten Wiesenrändern.

Anwendungsarten: Als Auflage bei Verstauchungen und Verrenkungen.

Salbei

Salvia officinalis

Im Volksmund auch Gartensalbei, Geschmacksblatt, Königssalbei, Muskatenkraut genannt. Die Blütenrispen zieren im Juni und Juli den Strauch. Man verwendet den ganzen Sommer über bis in den Herbst die Blätter, die man auch in der Küche als Würze öfters verwenden sollte.

Anwendungsarten: Teeaufguss, Salbeiessig, Sitzbadzusatz.

Schlüsselblume

Primula officinalis

Auch bekannt als Echte Primel, Geschwulstkraut, Gichtblume, Herzkraut, Osterblume. Die Schlüsselblume wächst gern in lichten Auwäldern, Gräben, Bachufern und unter Obstbäumen.

Anwendungsarten: Teeaufguss, Herzwein, Schlaftee, Frühlingstee.

Spitzwegerich

Plantago lanceolata

Auch bekannt als Wegblätter und Wegetritt. Der Spitz- und Breitwegerich sind auf Wegen, Wiesen, Rändern und Weiden anzutreffen. Beide Arten sind winterhart und bleiben auch im Winter grün.

Anwendungsarten:
 Teeaufguss, Teemischung, Blätterauflage, Sirup.

Thymian

Thymus serpyllum

Im Volksmund auch Feldthymian, Feldkümmel, Immenkraut, Marienbettstroh, Kranzelkraut, Quendel, Wilder Thymian genannt. Man findet ihn auf Feldrainen, Wiesen und Hängen. Die Pflanze ist von Juni bis August blühfreudig.

Anwendungsarten: 
Teeaufguss, Badezusatz, Thymiantinktur, Thymianöl, Kräuterkissen, Sirup.

Wegwarte

Cichorium intybus

Auch Wegleuchte, Blaue Sonnenwende, Sonnenkraut oder Armersünderblume genannt. Die Pflanze wächst an Wegrändern, Feldrainen, in Hecken und auf Brachäckern.

Weißdorn

Cratagus monogyna

Auch bekannt unter Hagedorn, Mehlbeere, Mehlfaßl oder Mehlbeerbaum. Ein dorniger, mittelgroßer Strauch oder als Baum bis 7m hoch. Weißdorn wächst in Gebüschen, Laub- und Nadelwäldern, an Hecken und Zäunen.

Wiesengeißbart

Filipendula ulmaria

Auch bekannt unter den Namen Mädisüß, Bienenkraut, Bockskraut, Krampfkraut, Wiesenkönigin und Ziegenbartkraut. Sie wächst auf feuchten sumpfigen Wiesen und Waldrändern, an Bachufern in feuchten Gräben, auf Ried- und Moorböden. Sie blüht von Juli bis August, oft in den September hinein.

Anwendungsarten: Teeaufguss.

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